Mittwoch, 8. Januar 2014

Folge 72 - Concordia

Ich bin immer noch ganz verdutzt, aber irgendwie ist es mir auch nach mehreren Versuchen nicht gelungen, die VIERSEITIGE REGEL von Concordia in unter 18 Minuten zu erklären. Das dürfte wohl ein Negativ-Rekord im Verhältnis "Regeltext / Erklärzeit" sein... Ich hoffe, ihr könnt mir diesen Faux-Pas verzeihen.

Ihr habt nun jedenfalls zwei Optionen. Ihr könntet entweder bis zum Fazit vorspulen (ab Minute 21:05) oder ihr schaut Euch den Erklärteil an und vertreibt Euch die Zeit dabei mit folgendem Trinkspiel:


"Das lustige SpielErLeben-Trinkspiel: Concordia"

Man braucht:
- Einen sechsseitigen Würfel
- Eine Flasche Schnaps (oder einen Haufen Chilischoten für die alkoholfreie Spielvariante)
- Sitzfleisch
- 2 bis 5 weitere Mitspieler... Zur Not geht es aber auch alleine.

Spielregel:

Jeder Spieler würfelt zu Beginn der Regelerklärung ein Mal den Würfel und schaut in der nachfolgenden Tabelle, welches Ereignis zu seinem Würfelergebnis gehört.

1 - Martin sagt "Im Endeffekt"
2 - Martin verwechselt "Provinz" mit "Stadt" oder "Stadt" mit "Provinz"
3 - Martin sagt "quasi"
4 - Martin spricht einen Städte- oder Provinz-Namen falsch aus
5 - Martin hält eine Karte in die Kamera aber diese stellt sich nicht automatisch scharf
6 - Martin sagt "beispielsweise" oder "zum Beispiel"

Jedes mal, wenn dieses Ereignis in der Regelerklärung vorkommt, muss ein Schluck Schnapps getrunken (bzw. eine Chilischote gegessen) werden. Gewinner ist derjenige, der als letztes kotzen muss.



Achja, jetzt hät ich's fast vergessen! Hier noch das Video:


Na dann mal Prost!

6 Kommentare:

  1. Oh !!!! Dieses Spiel ist ein scharfer Anwerter für das Trinkspiel des Jahres. Coole Idee

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  2. Seit 10 Tagen nix neues hier...

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    1. Damals hast du dich sogar noch für 10 Tage geschämt ;)

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  3. Also das Problem, das ein Spieler exclusiv an einer Strategie arbeitet und er dadurch es leichter hat Siegpunkte zu scheffeln ist (leider) kein Einzelfall. Ich habe vor kurzem das Spiel Rokoko gespielt und da hat ein Mitspieler zum Spielende hin massig Stoffwürfelchen gesammelt, da in der Schlussphase eine Karte kommt, die für Stoffe Sonderpunkte generiert. Hier auch dann die Zwickmühle ob man diese Karte dem anderen Spieler vor der Nase wegschnappen soll und dann aber seine Strategie knicken kann zur Schadenfreude eines Dritten oder ihm die Karte überlassen. Also wie Du siehst ist dieses Problem, bestimmt auch noch in vielen anderen Spielen leider vorhanden. Aber ansonsten hast Du schon recht, Concordia ist kein schlechtes Spiel.

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  4. Hallo Martin,

    ich grabe mal diese Rezension aus, weil es mich schon länger juckt, dazu etwas zu sagen.

    Erst einmal dankeschön für die tolle Rezension, meine Freundin und ich sind immernoch kurz davor, uns das Spiel zu kaufen, bisher hat uns Deine Rezension (und anderes^^) aber noch davon abgehalten.

    Eine Anmerkung zu Deinem Einwand, dass der Spieler mit einer "exklusiven" Strategie bevorzugt ist:
    Wie An Dre vor mir schon angemerkt hat, ist das eine Sache, die in vielen Spielen immer wieder auftritt und daher hat es mich ein wenig gewundert, dass Du das hier so stark herausgehoben hast (nicht negativ gemeint, es spielt ja eine wichtige Rolle). Aber z.B. auch in dem von vielen als sehr einsteigerfreundlich bewerteten Spiel "Zug um Zug" ist es so, dass derjenige, dessen "Strategie" (durch die Zielkarten, die er hat) mehr exklusiv ist als die der anderen, einen Vorteil hat, weil er weniger Konkurrenz bekommt.
    Damit wollte ich nur verdeutlichen, dass es in vielen Spielen dazu kommt, würdest Du denn sagen (falls Du dich noch erinnern kannst :)), dass es bei Concordia noch einmal besonders beeinträchtigend ist?

    Viele Grüße,

    Mark

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